Organspende-Show war inszeniert! Umzugsfreuden?!
Jun 02

Streetviewr

Bloggerei | Juni 2, 2007 at 10:52 Kommentar eintragen

Es war ja eigentlich abzusehen dass sofort nach Googles Bekanntgabe der neuen Streetview Funktion unzählige Seiten im Netz auftauchen, auf denen die “Best of” der geschossenen Bilder präsentiert werden.

Eine davon ist “Streetviewr“. Im schlichten aber funktionalen Stil werden die von Benutzern eingereichten Fundstücke als Linkliste aufgeführt. Eine kurze, jedoch nicht immer wirklich aussagekräftige Beschreibung liefert erste Hinweise was es auf dem Streetview-Bild zu sehen gibt. Der geneigte Zuschauer kann gar nicht anders als sich durch jede einzelne Ansicht durchzuklicken. Voyeurismus war noch nie so einfach!


(Quelle: streetviewr.com)

Der Spiegel berichtet über “entblößt[e] Ahnungslose” (Quelle: spiegel.de) und wenn man die Bilder sieht wird einem schnell bewusst was es bedeuten kann wenn ein Bild der eigenen Person für die Ewigkeit im Netz gespeichert ist. Für diesen Fall bietet Google zwar an, dass unangemessene Inhalte gemeldet werden können, “auf die Vorwürfe, Street View verletze generell die Privatsphäre der fotografierten Passanten, reagierte Google hingegen schmallippig mit folgender Stellungnahme im IT-Fachdienst Cnet: ‘Street View zeigt nur Fotos, die im öffentlichen Raum aufgenommen wurden. Diese Bilder unterscheiden sich durch nichts von den Dingen, die jedermann sehen und fotografieren kann, wenn er eine Straße entlanggeht.’” (Quelle: spiegel.de)

Bleibt abzuwarten ob der Streetview Dienst auch außerhalb der Vereinigten Staaten zum Einsatz kommen wird und kann. Bis dahin können wir jedoch Stunden damit verbringen ahnungslose Bürger vom Google Van aus zu beobachten.

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