Von Liliana habe ich ein Stöckchen zugeworfen bekommen das ziemlich schwer ist. Schwer deshalb, weil es ein Philosophie-/Psychostöckchen ist und man es am Liebsten in die Schublade “Fragen-die-ich-heute-so-und-morgen-anders-beantworten-könnte” stecken würde.
Na gut, dann leg’ ich mal aus dem Bauch heraus los…
Das Leben ist … wie ein Hund. Mal schwarz, mal weiss, mal kunterbunt.
Sterben müssen heißt … loslassen müssen.
Menschen können … gut sein.
Menschen sollten … besser sein.
Die Welt braucht … Ideen.
Das Wichtigste im Leben ist … das Wichtigste zu finden.
Unwichtig ist … dann der Rest.
Vergangenheit ist … eine Alternative der Zukunft die man gewählt hat.
Zukunft bedeutet … alle Möglichkeiten aus der man sich eine aussucht.
Zeit ist … relativ.
Liebe ist … relativ.
Freunde haben ist … ein Privileg.
Glück ist … relativ.
Gefühle sind … relativ.
Konflikte bedeuten … das Erkennen neuer Horizonte.
Hoffnung ist … unsterblich.
Glauben können ist … menschlich.
Träume sind … menschlich.
Visionen sind … indifferent.
Veränderung bedeutet … Abschied und Neuanfang.
Stagnation bedeutet … kein Wachstum.
Ich brauche … sehr viel im/zum Leben.
Angst habe ich vor … Angst.
Mut bedeutet … den schmalen Grat zwischen Selbstüberschätzung und Selbsteinschätzung gehen zu können.
Das Allerschwerste ist … manchmal leichter als man denkt.
Es ist so leicht … zu lachen.
Verlieren bedeutet … jemand anderen den Sieg zu gönnen.
Gewinnen heißt … dass jemand verloren hat.
Perfekt sein bedeutet … einer Illusion folgen zu wollen.
Versagen bedeutet … Selbsteinsicht.
Verlust ist … grausam aber relativ.
Schmerz ist … ein Übel aber auch relativ.
Arbeiten bedeutet … menschliches Verrichten von Tätigkeiten.
Geld bedeutet … vielen sehr viel.
Leistung ist … keine Maßeinheit.
Stärke ist … sich Schwächen klar zumachen.
Phantasie kann … auch mit “F” geschrieben werden.
Kreativität ist … menschlich.
Menschen, die andere nach ihrem Bild formen wollen … sollten Bildhauer werden.
Gesundheit für meine Lieben … wünsche ich mir immer.
Gerechtigkeit … ist leider relativ.
(Noch) Unerreichbares … kann erreicht werden.
Mein Gefühlsleben … hat hier nichts zu suchen.
Kurz und knapp, und aus dem Bauch heraus. Vielleicht kam etwas zu häufig “relativ” vor, aber so ist das eben mit solchen Stöckchen: Werfen, apportieren, werfen… Würde ich das Wörtchen “relativ” ausarbeiten wollen, müsste ich ein Buch schreiben.
Vielen Dank nochmals an Liliana. Ich geb’ das Stöckchen mal weiter an Tanky, die es vielleicht noch vor Ihrem Australienaufenthalt fangen kann. An den Rööö, den ich nicht gleich als Gastautor im Multiautorenblog Würzblog erkannt habe, an Phil der dazu philosophieren kann und an byzero, dessen Antworten mich ebenfalls interessieren.